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ZUGFeRD Ratgeber

XRechnung Gutschrift erstellen: Schritt-für-Schritt

Die Erstellung einer XRechnung-Gutschrift erfordert das Einhalten gesetzlicher und technischer Anforderungen. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie Gutschriften im XRechnungs-Format erstellen und dabei alle Vorgaben der EU-Norm EN 16931 einhalten.

Eine Gutschrift im XRechnungs-Format basiert auf der gleichen Struktur wie eine reguläre XRechnung, enthält jedoch spezifische Felder, die die Gutschrift als solche kennzeichnen. Dazu gehören der Dokumenttypcode '381' sowie ein negativer Gesamtbetrag. Die XML-Datei muss den Anforderungen der EN 16931 entsprechen und die relevanten UBL- oder CII-Standards berücksichtigen. Wichtig ist, dass die Gutschrift eine eindeutige Referenz auf die ursprüngliche Rechnung enthält, einschließlich der Rechnungsnummer und des Rechnungsdatums.

Häufige Fragen

Was ist der Dokumenttypcode für eine Gutschrift in der XRechnung?

Der Dokumenttypcode für eine Gutschrift lautet '381'. Dieser Code kennzeichnet in der XML-Struktur, dass es sich um eine Gutschrift und nicht um eine Rechnung handelt.

Welche Pflichtfelder müssen in einer XRechnung-Gutschrift enthalten sein?

Neben den allgemeinen Pflichtfeldern wie Absender- und Empfängerinformationen, Gutschriftnummer und Datum, müssen auch die ursprüngliche Rechnungsnummer, das Rechnungsdatum und der Grund für die Gutschrift angegeben werden.

Wie unterscheidet sich eine Gutschrift technisch von einer Rechnung im XRechnungs-Format?

Der Hauptunterschied liegt im Dokumenttypcode ('381' für Gutschriften) und im negativen Gesamtbetrag. Die übrigen Felder und die XML-Struktur bleiben weitgehend identisch.

Welche Standards muss eine XRechnung-Gutschrift erfüllen?

Die Gutschrift muss den Anforderungen der EU-Norm EN 16931 entsprechen und kann entweder im UBL-Format (Universal Business Language) oder im CII-Format (Cross Industry Invoice) erstellt werden.

Wie wird eine Gutschrift im XRechnungs-Format an öffentliche Auftraggeber übermittelt?

Die Übermittlung erfolgt in der Regel über definierte Plattformen wie PEPPOL oder nationale Portale. Die Datei muss dabei den technischen Spezifikationen und Validierungsregeln entsprechen.

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