Die IBAN ist für den Zahlungsverkehr im SEPA-Raum unverzichtbar. Bei deutschen Konten entsteht sie aus Kontonummer und Bankleitzahl (BLZ) – der BIC wird dafür nicht benötigt. Hier erfahren Sie, wie das technisch funktioniert und worauf Sie achten müssen.
Zum IBAN-ValidatorDie IBAN (International Bank Account Number) wird nach ISO 13616 gebildet. Eine deutsche IBAN hat 22 Stellen: den Ländercode DE, eine zweistellige Prüfziffer, die achtstellige Bankleitzahl und die zehnstellige, links mit Nullen aufgefüllte Kontonummer. Der BIC (Business Identifier Code) ist nicht Teil der IBAN und wird für ihre Berechnung nicht gebraucht; er identifiziert die Bank bei Überweisungen, vor allem außerhalb des SEPA-Raums. Die Prüfziffer wird über das Modulo-97-Verfahren berechnet. Für einige Banken gelten zudem IBAN-Regeln der Deutschen Bundesbank, nach denen Kontonummer oder BLZ vor der Berechnung ersetzt werden, etwa nach Fusionen. Eine nach der Standardformel berechnete IBAN kann deshalb eine gültige Prüfziffer haben und trotzdem zu keinem oder einem fremden Konto gehören; verbindlich ist die IBAN, die Ihre Bank angibt. Mit unserem kostenlosen IBAN-Validator (/de/tools/iban-validator) prüfen Sie Länge und Prüfziffer einer IBAN.
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