E-Rechnung fuer Freiberufler — Was gilt ab 2027?

E-Rechnung für Freiberufler: Was ändert sich 2027?

Ab 2027 wird die E-Rechnung auch für Freiberufler in Deutschland zur Pflicht. Der Umstieg betrifft nicht nur große Unternehmen, sondern auch Einzelunternehmer und kleinere Praxen. Hier erfahren Sie, was Sie beachten müssen und wie Sie sich rechtzeitig vorbereiten können.

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Die verpflichtende Einführung der E-Rechnung ab 2027 basiert auf der EU-Richtlinie 2014/55/EU und dem deutschen E-Rechnungsgesetz. Freiberufler müssen Rechnungen künftig in strukturierten Formaten wie ZUGFeRD 2.1 oder Factur-X ausstellen, die der Norm EN 16931 entsprechen. Das bedeutet, dass PDF-only-Dokumente nicht mehr ausreichen. Stattdessen wird ein hybrides Format benötigt, das sowohl lesbare als auch maschinenlesbare Daten enthält. Die Übertragung erfolgt in der Regel über Peppol oder andere standardisierte Schnittstellen.

FAQ

Was ist die gesetzliche Grundlage für die E-Rechnungspflicht ab 2027?
Die Grundlage ist die EU-Richtlinie 2014/55/EU, die den elektronischen Rechnungsaustausch in der EU standardisieren soll. In Deutschland wird dies durch das E-Rechnungsgesetz und die Verordnung zum E-Rechnungsdatenaustausch umgesetzt.
Welche Formate sind für Freiberufler zulässig?
Erlaubt sind strukturierte Formate gemäß der Norm EN 16931, wie ZUGFeRD 2.1 (Profil EN 16931) und Factur-X. Beide Formate kombinieren lesbare PDF-Daten mit maschinenlesbaren XML-Daten.
Wie kann ich meine Rechnungssoftware anpassen?
Stellen Sie sicher, dass Ihre Software ZUGFeRD 2.1 oder Factur-X unterstützt. Viele Anbieter wie Lexware, sevDesk oder DATEV bieten bereits E-Rechnungsfunktionen an. Prüfen Sie auch, ob ein Update oder Wechsel notwendig ist.
Muss ich E-Rechnungen auch an private Kunden senden?
Nein, die Pflicht zur E-Rechnung gilt nur für Rechnungen an Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Für Privatkunden können weiterhin klassische Rechnungen genutzt werden.
Welche Übertragungswege sind ab 2027 erforderlich?
Die Übermittlung erfolgt über standardisierte Kanäle wie Peppol, die eine sichere und maschinenlesbare Übertragung gewährleisten. Klären Sie mit Ihrem Softwareanbieter, ob diese Schnittstellen unterstützt werden.

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