Alle Artikel

ZUGFeRD Ratgeber

E-Rechnung in der EU: Anforderungen und Standards

Die Anforderungen an E-Rechnungen innerhalb der EU variieren, basieren jedoch meist auf der Norm EN 16931. Unternehmen müssen die Vorgaben und Formate des jeweiligen Ziellandes beachten. Dieser Leitfaden hilft Ihnen, Fehler zu vermeiden und Prozesse zu optimieren.

Grundlage ist meist die Norm EN 16931: Sie definiert ein einheitliches Datenmodell, damit E-Rechnungen in allen Mitgliedstaaten maschinell verarbeitet werden können, und ist für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber nach der EU-Richtlinie 2014/55/EU maßgeblich. Häufig genutzte Formate sind ZUGFeRD, Factur-X und PEPPOL BIS Billing 3.0. Zentrale Anforderungen umfassen die Angabe von Steuercodes, USt-IdNr und spezifischer Rechnungskennzeichen. Länder wie Italien (SDI) oder Frankreich (Chorus Pro) fordern zusätzlich nationale Portale zur Rechnungseinreichung; Italien verlangt dabei das Format FatturaPA. Prüfen Sie, ob Ihr ERP-System diese Formate und Workflows unterstützt.

Für den grenzüberschreitenden Versand nutzen viele Unternehmen das PEPPOL-Netzwerk, das eine standardisierte Infrastruktur für den Austausch von E-Rechnungen bietet. Achten Sie darauf, dass Ihre ERP- oder Buchhaltungssoftware die Ausgabe dieser Formate unterstützt und eine Anbindung an PEPPOL ermöglicht.

Häufige Fragen

Was ist die EN 16931 und warum ist sie wichtig?

Die EN 16931 ist der europäische Standard für elektronische Rechnungen. Sie definiert Inhalte und Struktur, um die Interoperabilität zwischen Unternehmen und Behörden sicherzustellen.

Welche Formate werden in der EU bevorzugt?

PEPPOL BIS Billing 3.0, ZUGFeRD und Factur-X sind gängige Formate. Die Wahl hängt von nationalen Vorschriften und der Integration in bestehende ERP-Systeme ab.

Benötige ich für jedes EU-Land eine spezielle Lösung?

Das hängt vom Land ab. Italien und Frankreich verlangen z.B. die Nutzung nationaler Portale, während andere Länder wie Deutschland mit ZUGFeRD kompatible Rechnungen akzeptieren.

Welche technischen Daten sind zwingend erforderlich?

Zu den Pflichtdaten gehören USt-IdNr, Steuercodes, Rechnungsnummer, Lieferdatum, Nettobeträge und Steuersätze, definiert nach EN 16931.

Wie integriere ich PEPPOL in mein ERP-System?

Sie benötigen einen PEPPOL Access Point und ein kompatibles ERP-System. Viele Anbieter bieten Schnittstellenmodule für eine nahtlose Integration an.

Was ist der Unterschied zwischen ZUGFeRD und Factur-X?

Factur-X und ZUGFeRD sind technisch identisch und basieren beide auf EN 16931. Der Name Factur-X wird vor allem in Frankreich verwendet, während ZUGFeRD im deutschsprachigen Raum verbreitet ist. Beide Formate kombinieren PDF und XML-Daten.

Verwandte Ratgeber

Bereit zum Test?

Probieren Sie ZUGFeRD-Bereit mit Ihrer Rechnung

Rechnung hochladen

Dieser Ratgeber wurde mit Unterstützung von KI erstellt.